Unsere 10 Tipps für deinen Marktstand: So verkaufen wir erfolgreich auf Märkten
„Vielleicht suchst du gerade Tipps für deinen Marktstand – dann bist du hier genau richtig.“
Letztes Wochenende waren wir am Von Hand von Herzen Markt in Wohlen AG – und für uns war es wieder einmal ein richtig erfolgreiches Wochenende. Viele neue Kontakte, wunderbare Gespräche – und am Ende des Tages war unser Stand fast leergekauft.
Immer wieder werden wir dabei auch gefragt: „Wie macht ihr das eigentlich, dass ihr so erfolgreich seid?“
In einer ruhigen Minute lief ich durch den Markt, schaute mir die Stände an … und dachte mehr als einmal: „Hei, das geht ja gar nicht!“ 🙈.
Dabei habe ich mich ein wenig geärgert: Händler am Handy, unklare Preise und ein Standaufbau, der wenig einladend wirkte usw.
Da wurde mir wieder bewusst: Erfolg auf einem Markt ist kein Zufall. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung auf verschiedensten Märkten wissen wir: Es gibt ein paar einfache Dinge, die den Unterschied machen – und die teilen wir heute mit dir.
1. Jeden Besucher freundlich begrüssen
Ein Marktbesuch lebt von Begegnungen. Ein einfaches „Grüezi“, ein Lächeln oder ein kurzer Blickkontakt können schon reichen, damit jemand stehen bleibt. Mit einem herzlichen Willkommen schaffst du sofort Nähe – und genau diese kleinen Gesten entscheiden oft darüber, ob jemand weiterläuft oder ins Gespräch kommt.
2. Eine kurze „Elevator Pitch“-Story parat haben
Viele Stände wirken austauschbar. Deshalb lohnt es sich, einen kurzen Satz bereit zu haben, der auf den Punkt bringt, was dich besonders macht.
Zum Beispiel so:
„Diese Sachen, die Sie hier sehen, stellen wir aus Muranoglas her. Kennen Sie das?“
Und schon bist du mitten im Gespräch. Besucher haben sofort einen Anknüpfungspunkt und fühlen sich eingeladen, mehr zu erfahren. Oft erzählen sie dann von ihrer Reise nach Murano – und schon entwickelt sich ein ganz persönlicher Austausch.
3. Präsenz zeigen – nicht nur sitzen
Natürlich darfst du dich auch mal hinsetzen, aber wer permanent hinter dem Tisch sitzt, wirkt passiv. Im Stehen kannst du leichter auf Menschen zugehen, Fragen beantworten und deine Produkte zeigen. Dein Stand bekommt dadurch eine ganz andere Ausstrahlung – dynamisch, einladend, aktiv.
Wir haben ausserdem die Erfahrung gemacht: Ab und zu vor den Stand zu treten wirkt ebenfalls sehr gut. Man kommt automatisch mehr ins Gespräch – und signalisiert Offenheit.
4. Keine Ablenkung durch das Handy
Am Handy zu sein signalisiert Desinteresse. Besucher fühlen sich ignoriert und gehen vorbei. Lass dein Handy lieber in der Tasche und konzentriere dich auf die Menschen vor dir – genau deshalb bist du ja auf dem Markt.
5. Etwas live am Stand vorführen

Ob du plottest, strickst, gravierst oder bemalst – eine kleine Vorführung macht deinen Stand lebendig und zieht neugierige Blicke an. Besucher bleiben sofort stehen, und du hast automatisch einen Gesprächseinstieg: „Oh, was machen Sie da?“
Bei uns ist es immer ein Highlight, wenn ein kleines Glasherz direkt am Stand entsteht. Mein Mann erklärt Schritt für Schritt, was er gerade macht – und am Ende hält er ein Stück Papier an das fertige Herz. Wenn das Papier sofort zu brennen beginnt, verstehen die Besucher auf einen Blick, wie heiss das Material wirklich ist.
Genau solche Momente bleiben im Gedächtnis, schaffen Begeisterung für das Handwerk – und die Leute wissen: Das ist wirklich HANDMADE.
6. Preise klar und sichtbar beschriften
Ein häufiger Fehler: Preise sind zu klein, unleserlich oder gar nicht vorhanden. Besucher wollen nicht erst nachfragen. Mit gut lesbaren, einheitlichen Preisschildern nimmst du diese Hürde weg – und zeigst gleichzeitig Professionalität.
Ich schreibe meine Preisschilder übrigens immer mit dem Cricut Joy. So sehen sie nicht nur ordentlich aus, sondern passen auch perfekt zum Stil unseres Standes. Wenn du wissen möchtest, warum der Cricut für mich ein echter Game-Changer im DIY-Business ist, schau dir gerne meinen Artikel dazu an 👉 Cricut Joy – mein persönlicher Game-Changer im DIY-Business.
Und was mir noch in den Sinn kommt: Schreib dir unbedingt eine kleine Preisliste auf. Es ist nämlich mega peinlich, wenn man einen Kunden fragen muss: „Mit wie viel habe ich das eigentlich angeschrieben?“ – ist mir leider auch schon passiert 🙈. Mit einer Liste bist du immer sicher unterwegs.

7. Den Marktstand einladend und mehrstufig gestalten
Ein flacher Tisch voller Produkte wirkt schnell chaotisch. Mit Kisten, Podesten oder Etageren schaffst du verschiedene Ebenen. Das Auge des Kunden wird geführt, deine Highlights kommen besser zur Geltung, und der ganze Stand wirkt wie ein kleiner Laden.
8. Kleine Mitnahmeartikel anbieten
Nicht jeder möchte sofort viel Geld ausgeben. Kleine Artikel unter 10 Franken sind perfekte Spontankäufe – gerade für Kinder oder Besucher, die nur ein „Andenken“ mitnehmen wollen. Sie schaffen Umsatz und können der Einstieg zu grösseren Käufen sein.
9. Einfaches Bezahlen ermöglichen
Viele Menschen haben heute kaum Bargeld dabei. Wer nur bar verkauft, verpasst Verkäufe. Mit Twint, Karte oder SumUp machst du es deinen Kunden leicht – und vermeidest den Satz: „Schade, ich habe kein Bargeld dabei.“
Wir haben uns dazu einen orginellen Twint Code mit dem Laser erstellt. Das sorgt nicht nur für unkompliziertes Bezahlen, sondern bringt die Besucher zum Schmunzeln – und macht den Bezahlvorgang zu einem kleinen Erlebnis.

10. Kontakte für später sammeln
Ein Markt endet nicht am Abend – die Beziehung zu deinen Kunden kann weitergehen. Nutze kleine Gewinnspiele, eine WhatsApp-Liste, einen Newsletter oder einfach einen Flyer mit QR-Code. So bleibst du im Gedächtnis und wirst auch nach dem Markt wiedergefunden. Viele Wiederholungskäufe entstehen nicht vor Ort, sondern Wochen später – wenn die Leute an dich denken.
Fazit:
Mit diesen Tipps für deinen Marktstand gelingt dir der Verkauf garantiert.“ Denn ein erfolgreicher Markt ist kein Zufall. Mit unseren Ratschlägen machst du deinen Stand sichtbar, einladend und professionell – und sorgst dafür, dass Besucher nicht nur schauen, sondern auch kaufen.
Am Ende geht es aber nicht nur um den Umsatz, sondern auch um Begegnungen, Gespräche und die Freude, Menschen mit deiner Arbeit ein Stück Glück zu schenken.
👉 Hast du selber schon Markt-Erfahrungen gesammelt? Teile sie gerne in den Kommentaren – vielleicht kommt so noch der ein oder andere Tipp dazu!


Liebe Shirley
ich fand den Blog suuupper.
könnte ich den nicht per Mail haben.
Mein Freund arbeitet als Verkaufsberater bei Nahrin und ich möchte ihm den Text zum Lesen geben.
cornelia rick@bluewin.ch
Lieben Dank und schöne Abig
conni
Liebe Conny, vielen Dank für dein Kompliment und ja natürlich kann ich dir den Text zusenden:-)
Liebe Grüsse
Shirley
Hoi Shirley
Du hesch jo soooooooooo recht! Schüttle oft über di glyche Sache de Kopf!
E fründlichs Gsicht isch offebar nöd jerdermanns/fraus Sach.
Und anderersits eim volltexte findi amigs au denebed, das törnt mich als Chundin grad ab… 😉
Wyterhin so tolle Absatz und herzlichi Grüess (grad) us Spanie
Corinne
Liebe Corinne, danke vielmals für din Kommentar:-) jo fründlich si, isch doch's a und o und choschtet erscht no nüt.
Liebs Grüessli nach Spanie